PUMA startet Markenrelaunch seines Unternehmensmagazins CATch UP

PUMA hat sein Online-Magazin CATch UP neu aufgelegt und stellt es als Plattform für Strategie, Innovation und Sportgeschichten auf. Der Schritt fällt in eine Phase, in der der Konzern selbst von einer Sportartikel Transformation spricht und seine Prioritäten offensiver erklären will.

Mit dem Neustart richtet PUMA CATch UP sich nach Angaben des Unternehmens nicht mehr primär an die Belegschaft, sondern an Journalistinnen und Journalisten, Investoren, Händler, Athletinnen und Athleten sowie Sportfans. Damit nutzt PUMA ein Format, das zwischen Corporate Publishing und Nachrichtenportal liegt und Themen im eigenen Kanal setzen soll, statt ausschließlich auf Medienresonanz zu hoffen. Für die Öffentlichkeit kann das zusätzlichen Kontext liefern; zugleich bleibt der Blickwinkel zwangsläufig der des Absenders – weshalb Einordnung und Faktenprüfung weiterhin außerhalb stattfinden müssen.

Der Relaunch soll die Digitalstrategie Sportmarke mit Inhalten unterfüttern

Laut PUMA wurde die Website unter puma-catchup.com visuell und strukturell neu gebaut. Das PUMA Unternehmensmagazin soll nicht nur Produkt- und Innovationsgeschichten bündeln, sondern auch Geschichte, Unternehmenskultur und sportliche Meilensteine erzählen. Damit rückt ein Argument in den Vordergrund, das viele Konsumgüterkonzerne derzeit treibt: Wer im Wettbewerb um Aufmerksamkeit bestehen will, braucht eigene, dauerhaft bespielte Content-Flächen.

PUMA verknüpft den Relaunch zudem mit dem Anspruch, weltweit zu den drei führenden Sportmarken zu gehören. Gerade in einem Markt, in dem Trends schnell drehen und Absatzkanäle umkämpft sind, wirkt eine solche Selbstverortung wie ein Signal an Handel und Kapitalmarkt, dass die Sportartikel Transformation messbar werden soll. Ob das PUMA Unternehmensmagazin dabei mehr ist als ein poliertes Schaufenster, entscheidet sich daran, wie transparent Ziele, Fortschritte und Zielkonflikte beschrieben werden.

Exklusive Gespräche liefern Narrative, ersetzen aber keine unabhängige Bewertung

Zum Start setzt PUMA CATch UP auf Interviews, unter anderem mit CEO Arthur Hoeld sowie mit dem Stabhochsprung-Weltrekordler Armand „Mondo“ Duplantis. Solche Formate können Orientierung geben, weil sie Strategie und Leistungsnarrativ in einer Stimme bündeln – sie bleiben aber ein kontrollierter Rahmen. Kommunikationschefin Kerstin Neuber formuliert den Anspruch so: „Mit PUMA CATch UP möchten wir diese Geschichten allen erzählen, die sich für unser Unternehmen interessieren.“

Die technische Umsetzung ist nur der Anfang, entscheidend ist der redaktionelle Betrieb

Design, Struktur und technische Umsetzung stammen nach Unternehmensangaben von der Kölner Digitalagentur studio8020. Dass externe Spezialisten den Unterbau liefern, ist für eine moderne Content-Plattform plausibel; die eigentliche Bewährungsprobe ist die Kontinuität im Alltag. Wenn PUMA die Digitalstrategie Sportmarke ernst meint, muss der Kanal regelmäßig aktualisiert werden, Quellen sauber ausweisen und deutlich machen, wo Information endet und Eigenwerbung beginnt.

Quellenhinweis:

Der Artikel basiert auf einer Pressemitteilung von PUMA, die von unserer Redaktion um weitere Informationen ergänzt wurde.

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